Was muss alles auf Deine Website?

Was braucht Deine Website wirklich? Finde heraus, welche Seiten sinnvoll sind, was draufgehört und was Du getrost loslassen kannst verständlich, ehrlich, alltagstauglich.

February 1, 2026

Ein ehrlicher Leitfaden für alle, die keinen Nerv mehr auf Website‑Chaos haben

Draußen ist es frostig in Berlin, mein Sonntag sieht so aus: erst Belege sortieren, Zahlen eintippen, einmal tief durchatmen > Buchhaltung: erledigt und dann gönne ich mir etwas deutlich Schöneres: einen Blogbeitrag für Dich zu schreiben. Vielleicht kennst Du das, vielleicht sitzt Du ja gerade ähnlich da, Laptop vor Dir, Scroll‑Finger warm und irgendwo auf der Liste steht schon viel zu lange „Website aufräumen“, „Texte überarbeiten“, „Website endlich zu Ende denken“.

Du klickst durch Deine Seiten, schaust auf Startseite, Über mich, Angebot und irgendwo zwischen Stirnrunzeln und Schmunzeln denkst Du: „Okay, irgendwas daran bin ich aber vieles klingt, als hätte ich damals versucht, brav zu sein. Oder so zu wirken, wie ‚man halt wirkt‘, wenn man seriös sein will.“

Wenn Du meine anderen Artikel kennst, dann weißt Du schon: Deine Über‑mich‑Seite ist keine Bewerbungsmappe, sondern eher Deine Küche im Netz. In einem weiteren Beitrag geht es darum, warum sich so viele Websites innerlich leer anfühlen, obwohl äußerlich alles „richtig“ aussieht, und wie Klarheit Deine Website tragfähig macht.

Währenddessen blinken Dir bei anderen Websites Blog, Freebies, Newsletter‑Popup, Podcast, Mitgliederbereich und Chatbot entgegen und diese innere Stimme fragt: „Brauche ich das alles? Bin ich ohne das unprofessionell?“ Genau da setzen wir heute an. Wir nehmen diesen frostigen Sonntag, Deinen echten Alltag und Deine lauten Gedanken und bauen daraus eine klare Antwort auf die Frage: Was muss wirklich auf Deine Website und was darf ohne schlechtes Gewissen gehen.

Bevor Du irgendwas anfasst: Wofür ist Deine Website eigentlich da?

Bevor Du irgendetwas an Deiner Website anfasst, lohnt sich eine ehrliche Pause: Wofür ist Deine Website eigentlich da? Viele Websites entstehen nämlich wie eine WG‑Küche. Am Anfang ist alles leer, dann bringt jede Idee irgendetwas mit: hier eine neue Unterseite, dort ein „Man braucht unbedingt einen Blog“, irgendwo ein Freebie, das mal eine gute Idee war. Niemand entscheidet so richtig, was bleiben darf und ein Jahr später steht digital das gleiche Chaos herum wie im Küchenschrank mit drei Sorten Tee, fünf Mal der gleichen Pasta und einem Toaster, den niemand benutzt, „weil er damals teuer war“.

Genau so sammeln sich auf Websites Seiten, nur weil sie im Template drin waren. Texte landen online, weil „man das so schreibt“. Einzelne Elemente fühlen sich an wie angefangene Experimente, die seit Monaten Staub ansetzen. Wenn Du dann später fragst „Was muss alles auf meine Website?“, ist die eigentliche Frage eine andere: Was soll Deine Website in Deinem echten Leben für Dich tun? Nicht in einer perfekten Marketing‑Welt, sondern in Deinem Alltag in wie z.B. Berlin. An Tagen, an denen Du inspiriert bist. An Tagen, an denen Du einfach nur Deinen Hoodie anziehst und Deine Ruhe willst und an den Tagen, an denen Kund:innen, Steuer, Familie, WhatsApp‑Gruppen und Technik sich so anfühlen, als hätten sie sich gegen Dich verschworen.

Auf diese Frage können ganz bodenständige Antworten kommen, zum Beispiel: „Ich will, dass Menschen endlich verstehen, was ich mache, ohne dass ich es fünfmal erklären muss.“ Oder: „Ich will Anfragen bekommen, die wirklich zu mir passen > nicht ständig nur ‚Können Sie das mal schnell und günstig machen?‘.“ Vielleicht auch: „Ich will mich nicht mehr für meine Website schämen, sondern sie entspannt und gern verschicken können.“ Genau diese Antwort, Deine ganz persönliche, ist Dein innerer Kompass für alles, was Du danach entscheidest. Ohne diesen Kompass wird jede Liste mit „Das muss auf eine gute Website“ nur zu einer neuen Erwartung, die auf Deinen Schultern landet. Mit ihm kann Deine Website zu einem System werden, das Dich trägt und Deinen Alltag leichter macht statt zu einem weiteren Projekt, das ständig an Dir zieht.

Die fünf Räume, die Deine Website wirklich braucht

Lass uns den Druck kurz rausnehmen: Du musst nicht alle Features haben, die Dir das Internet an jeder Ecke entgegen brüllt. Für die meisten selbstständigen Dienstleister:innen reichen fünf klare Räume:

  • Startseite
  • Über‑mich‑Seite
  • Angebotsseite(n)
  • Kontaktseite
  • Optional: Blog oder Wissensbereich

Stell Dir Deine Website wie eine gut sortierte Berliner Altbauwohnung vor. Die Startseite ist der Flur: Hier kommst Du rein, kriegst ein Gefühl für den Raum und entscheidest, wo Du als Nächstes hingehst.

Die Über‑mich‑Seite ist die Küche: Hier stehen Tee, ehrliche Gespräche und vielleicht ein bisschen Chaos auf dem Tisch aber es ist Dein Chaos.

Die Angebotsseiten sind das Wohnzimmer: Hier finden die Gespräche statt, bei denen es um Entscheidungen geht.

Die Kontaktseite ist Deine Tür mit Klingel: Hier kommen Menschen wirklich bei Dir an.

Und der Blog? Das ist Dein Regal mit Büchern und Musik, in dem man stöbern darf, wenn man schon ein bisschen länger bleiben will.

Alles andere wie Freebies, Mitgliederbereiche, Quizze, Popups > sind Extras. Nice to have, wenn sie auf Deinen inneren Kompass einzahlen. Ballast, wenn sie nur da sind, weil „man das so macht“.

Die Startseite: Dein Flur im Netz

Deine Startseite ist der erste Eindruck. Nicht die gesamte Biografie, nicht das komplette Angebot, sondern der Moment, in dem jemand virtuell vor Deiner Tür steht. Viele Startseiten wirken wie überfüllte Flure: Alle Schuhe, alle Jacken, Kartons vom letzten Umzug, alles „zur Sicherheit“ nach vorn gestellt. Kein Wunder, dass man da schnell wieder rückwärts rausgeht.

Die Startseite hat drei zentrale Aufgaben: Sie sagt, für wen sie da ist, sie macht klar, worum es hier geht, und sie zeigt, was der nächste sinnvolle Schritt ist. Mehr muss sie nicht, aber das bitte klar. Das kann so klingen: „Du weißt, dass in Deiner Marke mehr steckt, als Deine Website gerade zeigt? Gut. Dann bist Du hier richtig.“ Danach kannst Du in ein paar fließenden Sätzen erklären, was Menschen auf Deiner Seite erwartet, welche Themen bei Dir im Mittelpunkt stehen und welche Wege sie gehen können zum Beispiel „Mehr über mich“, „Zu meinen Angeboten“ oder „In meinem Blog stöbern“.

Wichtig ist, dass Deine Startseite Luft lässt. Sie ist der Flur, nicht der Abstellraum. Sie macht neugierig, ordnet ein und lädt ein, weiterzugehen ohne Menschen mit Informationen zu erschlagen, bevor sie überhaupt ihre Schuhe ausgezogen haben.

Die Über‑mich‑Seite: Deine Küche statt Bewerbungsformular

Deine Über‑mich‑Seite ist der Ort, an dem Menschen innerlich die Schuhe ausziehen. Sie klicken nicht auf „Über mich“, um Deine komplette Laufbahn in Stichpunkten zu lesen. Sie wollen spüren: Wer bist Du? Wie schaust Du auf die Themen, die ihnen gerade schwerfallen? Kann ich mir vorstellen, mit Dir zu sprechen, so wie ich wirklich bin mit Chaos im Kopf und drei offenen Tabs im Herzen?

Deine Über‑mich‑Seite darf sich anfühlen wie Deine Küche an einem Abend, an dem eine Freundin da ist, die Du magst. Kein gestyltes Panel‑Talk‑Ich, sondern die Version von Dir, die sagen würde: „Ja, ich kenne dieses ‚Ich schmeiß alles hin‘‑Gefühl. Und genau deshalb habe ich heute diesen Job.“ Du kannst in ruhigem Fließtext erzählen, wie Du zu dem gekommen bist, was Du heute machst, welche Themen Dich prägen, wie Du arbeitest und mit welchen Menschen Du besonders gern zusammenarbeitest. Kleine Szenen sind hier Gold: der Moment, in dem Du heimlich Websites anderer anschaust und denkst „Da steckt so viel mehr drin“, oder der Augenblick, in dem Du gemerkt hast, dass Hochglanz‑Texte Dich nicht glücklich machen, aber ehrliche Klarheit schon.

Weniger wichtig sind dagegen lückenlose Lebensläufe, Buzzword‑Sammlungen oder glattgebügelte Heldinnengeschichten. Menschen buchen am Ende nicht Dein Tool, sondern Dich. Deine Über‑mich‑Seite ist der Raum, in dem sie entscheiden, ob sie Dir ihren inneren Website‑Knoten anvertrauen.

Angebotsseiten: Wo aus „spannend“ ein „Ich melde mich“ wird

Angebotsseiten sind oft der Moment, an dem alles kippt. Bis dahin fühlt sich alles gemütlich an, und dann kommt eine Wand aus Fachbegriffen, Paketnamen und Aufzählungen, die eher an eine Agenturpräsentation aus 2010 erinnert als an ein Gespräch auf Augenhöhe. Dabei ist genau hier der Punkt, an dem jemand innerlich entscheiden möchte: „Ja, das gönne ich mir“ oder „Nein, ich suche weiter“.

Ein Beispiel: Du erklärst Dein Angebot am Telefon, müde, ehrlich, ohne Show. Genau so darf Deine Angebotsseite klingen. Du kannst im Fließtext erzählen, in welcher Situation Deine Wunschkund:innen stecken, welche typischen Sätze sie sagen („In meinem Kopf ist alles klar, aber meine Website kriegt das nicht hin.“), was sich durch die Zusammenarbeit verändert und wie diese Zusammenarbeit ungefähr abläuft. Kein Geheimnis, kein Fachjargon, den Du selbst nicht benutzen würdest, wenn Ihr zusammen am Küchentisch sitzt.

Statt „Ich begleite Dich in einem strukturierten Prozess durch Positionierung, Strategie und Umsetzung Deiner Markenkommunikation“ könnte dort stehen: „Wir kippen zuerst alles aus, was in Deinem Kopf, Deinen Notizen und Deinen Tabs los ist. Dann sortieren wir gemeinsam, was bleiben darf, was gehen darf und was wir neu bauen. Am Ende hast Du eine Marke und eine Website, die sich nach Dir anfühlen und Dir im Alltag Arbeit abnehmen.“ So sprichst Du direkt das an, was Menschen wirklich bewegt: ihr Gefühl, ihr Alltag, ihre Erleichterung.

Kontakt: Bitte kein kleiner Amtsgang

Deine Kontaktseite ist die Stelle, an der es ernst wird. Hier entscheidet sich, ob jemand die Energie aufbringt, Dir wirklich zu schreiben. Wenn sich diese Seite anfühlt wie ein kleiner digitaler Amtsgang, mit steifen Formulierungen und zehn Pflichtfeldern, ist die Chance groß, dass Menschen abspringen, obwohl sie innerlich schon fast Ja gesagt hätten.

„Bitte nutzen Sie ausschließlich dieses Formular und geben Sie alle Pflichtfelder an“ darf Deine Kontaktseite klingen wie eine Einladung: „Wenn Du beim Lesen das Gefühl hast: ‚Okay, sie versteht, was in meinem Kopf los ist‘, und Du Deine Website wirklich einen Schritt weiterbringen willst, schreib mir. Erzähl mir kurz, wer Du bist, was Deine Website gerade für Dich tut (oder eben nicht) und was Du Dir von ihr wünschst. Ich melde mich in der Regel innerhalb von zwei Werktagen bei Dir.“ Ein einfaches Formular oder eine gut sichtbare E‑Mail‑Adresse reichen oft völlig, solange klar ist, was als Nächstes passiert.

So nimmt Deine Kontaktseite Druck raus und macht den Schritt zu Dir kleiner > nicht größer.

Blog & Wissensbereich: Dein Ort für lautes Denken

Wenn Du einen Blog hast oder planst, dann bitte nicht als „Ich muss jede Woche irgendwas posten“. Sieh ihn stattdessen als Dein Archiv lauter Gedanken. Hier landen die Fragen, die Dir in Kennenlerngesprächen immer wieder gestellt werden, die Beobachtungen, bei denen Du beim Scrollen innerlich „Oh nein“ sagst, und die Aha‑Momente, in denen auf einmal ein Zusammenhang klar wird.

Ein Blogartikel kann aus einem echten Satz entstehen wie: „Alle sagen mir, meine Website sieht gut aus, aber innen fühlt sie sich leer an.“ Oder aus der Beobachtung, dass KI zwar schnell Texte ausspuckt, aber nie Deine Berliner Schnauze trifft. Oder aus dem Bedürfnis, einmal in Ruhe aufzuschreiben, was wirklich auf eine Über‑mich‑Seite gehört. Das sind Evergreen‑Themen, die Dir über Jahre dienen: Du kannst sie verlinken, wenn jemand eine Frage stellt, Du kannst daraus Social‑Media‑Posts ziehen, und Menschen können sich in ihrem Tempo einlesen, bevor sie Dich kontaktieren.

Dein Blog ist nicht das Pflichtprogramm, das Du „für den Algorithmus“ machst. Er ist ein Werkzeug, mit dem Du Klarheit teilst und Dir selbst Dialoge im 1:1 sparst, weil vieles schon einmal aufgeschrieben ist.

Warum Deine Website auch laut funktionieren darf

Zwischendurch ein kleiner Blick über den Tellerrand: Menschen tippen nicht mehr nur, sie sprechen. Sie fragen ihr Handy, ihr Auto, den Lautsprecher im Wohnzimmer. Fragen wie „Was muss alles auf meine Website?“, „Welche Seiten brauche ich als Selbstständige?“ oder „Wie schreibe ich eine gute Über‑mich‑Seite?“ werden längst nicht mehr nur in Suchfelder getippt, sondern laut gestellt.

Je mehr sich Suchsysteme zu Antwort‑Maschinen entwickeln, desto wichtiger wird es, dass Deine Inhalte nicht nur auf dem Bildschirm Sinn ergeben, sondern auch laut vorgelesen. Das bedeutet für Dich: Überschriften, die echte Fragen enthalten. Antworten, die in ganzen, klaren Sätzen formuliert sind. Texte, die so klingen, als würdest Du sie jemandem am Küchentisch erzählen, nicht wie ein Textbaustein aus einer Broschüre.

Wenn Du so schreibst, triffst Du automatisch einen Stil, der sowohl für klassische Suchmaschinen als auch für gesprochene Antworten interessant ist. Du optimierst nicht für eine Maschine, sondern für Menschen mit echten Stimmen, echten Fragen und echtem Alltag und genau das lieben viele Systeme inzwischen.

Geheimtipp: Eine AEO‑Unterseite, die Fakten liefert

Wenn Du Lust hast, Deine Website noch besser für gesprochene Suchanfragen fit zu machen, kannst Du mit einer kleinen, sehr nüchternen Unterseite zu AEO arbeiten. Stell Dir diese Seite wie ein technisches Backoffice vor: kein großer Storytelling‑Moment, sondern ein Ort, an dem Du klar und kompakt erklärst, wie Suchmaschinen und KI‑Antwortsysteme Deine Inhalte überhaupt finden und verstehen können.

Auf dieser AEO‑Seite können einfach die wichtigsten Eckdaten stehen: Was Answer Engine Optimization ist, warum klare Fragen‑Überschriften („Was muss alles auf meine Website?“) sinnvoll sind, wie strukturierte Inhalte (H1, H2, FAQ‑Bereiche) Antworten für Sprachassistenten leichter machen und welche Elemente Deiner Website dabei helfen, dass Deine Inhalte vorgelesen werden können. Du musst hier nichts „verkaufen“, Du dokumentierst nur Deine Struktur, Deine Logik und ein paar harte Fakten wie eine kleine technische Wissensbasis für Menschen und Maschinen, die sich tiefer einlesen wollen.

Im Blogartikel kannst Du diese AEO‑Unterseite ganz nebenbei erwähnen, etwa als „Für alle, die es genauer wissen wollen“-Link. So bleibt der Haupttext nahbar, menschlich und voll mit Alltagsbeispielen und gleichzeitig gibt es einen sachlichen Ort, an dem alle trockenen Infos zu AEO und Struktur gebündelt sind, ohne Deinen Hauptartikel mit Daten und Fachdetails zu überladen.

Was Deine Website nicht braucht und Du loslassen darfst

Zum Schluss kommt der Teil, der oft am befreiendsten ist: das bewusste Loslassen. Deine Website braucht nicht automatisch:

  • ein riesiges Portfolio mit allen Projekten der letzten zehn Jahre,
  • drei verschiedene Freebies, die Du nie verschickst,
  • überall Popups, die Dich selbst nerven,
  • eine Social‑Icon‑Parade im Header, die alle sofort von Deiner Seite wegzieht.

Du darfst Dir bei jedem Element die Frage stellen: „Hilft das jemandem, der gerade prüft, ob wir zueinander passen? Oder ist das ein Überbleibsel aus einer Phase, in der ich dachte, ‚man muss das so machen‘?“ Alles, was mehr Energie frisst als es zurückgibt, darf gehen oder schlanker werden. Deine Website ist kein Lager für alte Strategien, sondern ein lebendiger Raum für das, was Du heute anbietest.

Mini‑Leitfaden für Deinen nächsten Website‑Sonntag

Wenn Du das nächste Mal an einem Sonntag mit Tee oder Kaffee auf Deinem Platz sitzt, kannst Du so starten:

  1. Schreib Dir in einem Satz auf, was Deine Website für Dich tun soll > ehrlich, nicht „ideal“.
  2. Notiere Deine Kernseiten: Startseite, Über mich, Angebot(e), Kontakt, optional Blog.
  3. Schreib zu jeder Seite einen Satz: „Diese Seite soll…“ und füll ihn aus.
  4. Geh Deine aktuelle Website durch und markiere alles, was auf keine dieser Aufgaben einzahlt. Das ist Deine „Kann gehen oder neu gedacht werden“-Liste.
  5. Nimm Dir nur eine Seite vor und mach sie ein Stück ehrlicher, klarer, mehr Du.

Kleine Schritte sind hier viel nachhaltiger als der große „Alles‑neu‑Rausch“, nach dem Du drei Wochen gar nichts mehr anfassen willst.

Und jetzt Du aber nicht allein

Wenn Du bis hierher gelesen hast, während draußen Berlin friert und drinnen vielleicht schon die nächste Kanne Tee wartet, dann weiß ich: Du nimmst Deine Website ernst. Nicht als Deko, sondern als Raum, in dem echte Menschen Dir begegnen. Vielleicht erkennst Du Dich wieder in der WG‑Küchen‑Website. Vielleicht spürst Du auch dieses „Ja, ich will, dass sich das ändert aber allein verliere ich mich darin“.

Wenn Du denkst: „Ich will, dass meine Website sich nach mir anfühlt > klar, menschlich, mit ein bisschen Berlin‑Vibe und ich hätte gern jemanden, der mit mir sortiert, denkt und übersetzt“, dann musst Du das nicht alleine machen.

Du kannst Dir einen Kennenlern‑Call mit mir buchen oder mir eine E‑Mail an hallo@diekreativtuner.de schreiben. Erzähl mir kurz, wer Du bist, was Deine Website gerade für Dich tut (oder eben nicht) und was Du Dir von ihr wünschst. Den Rest schauen wir uns gemeinsam an mit Struktur im Kopf, Herz im Text und genug Raum für alle lauten Gedanken, die bisher nur in Deinem Kopf wohnen.

Häufige Fragen rund um Deine Website

Welche Seiten braucht meine Website als Selbstständige wirklich?
Für den Start reichen in den meisten Fällen fünf Kernseiten: Startseite, Über‑mich‑Seite, Angebotsseite(n), Kontaktseite und optional ein Blog oder Wissensbereich. Alles andere sind Extras, die erst dann Sinn machen, wenn diese Basis klar und stimmig steht.

Muss ich unbedingt einen Blog haben, damit meine Website „professionell“ wirkt?
Nein. Ein Blog ist kein Pflichtprogramm, sondern ein Werkzeug. Er lohnt sich, wenn Du regelmäßig Fragen beantworten, laut denken und Wissen teilen möchtest und wenn Du ihn wirklich nutzen willst. Wenn er Dir nur schlechtes Gewissen macht, ist eine schlanke, gepflegte Website ohne Blog oft die bessere Wahl.

Wie viele Angebote sollte ich auf meiner Website zeigen?
Weniger, aber klar erklärt, funktioniert meistens besser als viele halb erklärte Angebote. Starte mit Deinen ein bis drei wichtigsten Leistungen und beschreibe sie so, dass Menschen verstehen, in welcher Situation sie bei Dir richtig sind und wie die Zusammenarbeit abläuft. Zusätzliche Angebote kannst Du später ergänzen, wenn die Basis sitzt.

Wie persönlich darf ich auf meiner Website werden?
Mehr, als viele denken, solange es zu Dir und Deinem Business passt. Es geht nicht darum, alles zu erzählen, sondern die Teile von Dir zu zeigen, die relevant für die Zusammenarbeit sind: Deine Art zu denken, zu arbeiten, auf Probleme zu schauen. Eine Über‑mich‑Seite darf nach Küche klingen, nicht nach Bewerbungsformular.

Wie sehr sollte ich meine Website für Suchmaschinen und KI‑Antworten optimieren?
Schreibe zuerst für Menschen: klar, verständlich, in ganzen Sätzen. Wenn Du dann noch echte Fragen in Überschriften nutzt („Was muss alles auf meine Website?“) und Deine Inhalte sinnvoll strukturierst (H1, H2, logische Abschnitte), hilfst Du automatisch auch Suchmaschinen und Sprachassistenten, Deine Inhalte besser zu verstehen und auszugeben.

Kim Weber – kreative Brand- und Webdesignerin, grinst sympathisch in die Kamera

Kim Weber
“Kreative Strategin für Brand- & Webdesign aus Berlin”

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