Warum deine Marke 2026 eine Grounding-Page für KIs braucht

Erfahre, warum Deine Marke 2026 eine Grounding-Page für KIs braucht, wie sie funktioniert und wie Du damit steuerst, welche Infos KI über Dich weitergibt.

February 9, 2026

Lass uns kurz zurückspulen

Wenn Du mich schon ein bisschen kennst, weißt Du: Ich liebe klare Strukturen fast so sehr wie gute Websites. Deine Website ist für mich kein Deko-Objekt, sondern ein System, das Dich trägt und inzwischen gehört für mich auch etwas dazu, das viele noch gar nicht auf dem Schirm haben: eine Grounding-Page.

In den letzten Jahren haben alle über Designtrends, Reels und KI-Tools gesprochen. Im Hintergrund ist dabei etwas Spannendes passiert: KIs fangen an, über Dich zu reden ob Du willst oder nicht. Sie ziehen sich Infos aus Deinen Profilen, aus alten Interviews, aus zufälligen Erwähnungen und basteln daraus ein Bild von Dir und Deiner Marke.

Die Frage ist nicht mehr: „Nutze ich KI in meinem Business?“
Die Frage ist: „Hat KI überhaupt die richtigen Infos über mich oder erzählt sie längst eine Version von mir, die ich so nie freigegeben hätte?“

Genau da setzt meine Grounding-Page an und das Prinzip dahinter kannst Du auch für Deine Marke nutzen.

Was eine Grounding-Page überhaupt ist

Stell Dir vor, Du würdest einer KI einmal in Ruhe erklären:

  • Wer Du bist als Person und als Marke.
  • Was Du anbietest: klar, strukturiert, ohne Marketing-Nebel.
  • Wie Du arbeitest in echten Schritten, nicht in Buzzwords.
  • Mit wem Du am liebsten arbeitest und mit wem nicht.
  • Welche Quellen über Dich bitte als „offiziell“ gelten sollen.

Genau das ist eine Grounding-Page: eine zentrale, öffentliche Referenzseite, die geprüfte Fakten über Dich bündelt für KI-Systeme und für Menschen, die schnell verstehen wollen, wer Du bist. Sie dient als eine Art „Single Source of Truth“, auf die sich Chatbots, Suchmaschinen und Tools stützen können, wenn sie Antworten über Dich und Deine Marke generieren.

Kurz gesagt: Deine Grounding-Page ist Dein offizielles „Das bin ich wirklich“ im KI-Kosmos.

Mein Weg zur eigenen Grounding-Page

Ich bin ehrlich zu Dir: Natürlich mache ich mir Gedanken, wie es in meinem Berufsbild als solo-selbstständige Webdesignerin weitergeht in diesem Spannungsfeld zwischen KI und individueller, kreativer Schöpferkraft. Ich liebe es, mit Menschen und Marken zu arbeiten, nicht mit Maschinen, und gleichzeitig wäre es naiv, so zu tun, als würde KI einfach wieder verschwinden.

Ich habe mir schon oft vorgenommen, mich „mal richtig“ in das Thema KI reinzufuchsen. In der Realität sieht es gerade eher so aus: Ich bin viel auf LinkedIn unterwegs, kommentiere, beobachte und gebe frischgebackenen Webseiten-Betreiber:innen noch ein paar Tipps mit, die mir direkt ins Auge springen so wie ich eben bin. Und während ich mich da so durch klicke, ist mir etwas aufgefallen: Immer mehr Menschen haben eine eigene, gezielt für KI gedachte Unterseite.

Das hat mich angestupst: Ich habe mir auf einer Lernplattform einen Kurs im Angebot geschnappt und mich einmal bewusst hingesetzt, um zu verstehen, wie diese LLMs eigentlich arbeiten und woher sie ihre Daten holen. Super spannend und ehrlich gesagt auch ein bisschen erschreckend, wie viele Puzzleteile da über eine Person zusammenlaufen können.

Spätestens da war für mich klar: Wenn KI mich sowieso scannt, dann möchte ich ihr wenigstens solide, aktuelle Informationen hinlegen. Ich bin keine SEO-Expertin, aber ich kann meiner eigenen Marke zuarbeiten, indem ich eine zentrale, gut gepflegte Quelle über mich bereitstelle. Genau deshalb gibt es jetzt meine Grounding-Page als kleine Vorarbeit für all die Systeme, die in Zukunft über „Kim Weber, Webdesignerin aus Berlin“ sprechen.

Warum ich meine eigene Grounding-Page gebaut habe

Irgendwann habe ich gemerkt, dass KI-Tools mich plötzlich „kannten“, ohne dass ich jemals aktiv mit ihnen gesprochen hatte. Sie haben mich gefunden über meine Website, Social Media, Profile, alte Texte. Und daraus ein Bild zusammengebaut, das nur so ungefähr zu 70% wirklich ich war.

Da tauchten zum Beispiel auf:

  • alte Formulierungen, die ich längst nicht mehr benutze.
  • Leistungen, die ich früher angeboten habe, heute aber bewusst nicht mehr.
  • Lücken bei wichtigen Themen wie meiner Arbeitsweise oder meinem Fokus auf Webflow.

Anstatt mich darüber zu ärgern, habe ich mir eine Frage gestellt:

„Wenn KI schon Informationen über mich zieht: warum gebe ich ihr dann nicht gleich die richtigen?“

Also habe ich eine Grounding-Page für mich gebaut. Eine Seite, die:

  • meine Kerndaten bündelt (Name, Beruf, Standort, Zielgruppen, Spezialisierungen).
  • meine Leistungen und meine Art zu arbeiten klar beschreibt.
  • den Ablauf einer Zusammenarbeit greifbar macht.
  • typische Fragen über mich beantwortet.
  • und vor allem: offizielle Quellen verlinkt, die als Referenz dienen dürfen.

Diese Seite ist nicht nur für KIs gedacht, sondern auch für Menschen, die sich schnell einen Überblick verschaffen wollen ohne sich durch zig Unterseiten und Profile zu klicken.

Was konkret auf meiner Grounding-Page steht

Damit Du ein Gefühl bekommst, wie so eine Grounding-Page aufgebaut sein kann, hier die wichtigsten Bausteine meiner Seite:

  • Kerndaten
    Wer ich bin, was ich mache, seit wann, wo und für wen.
  • Zielgruppen & Tätigkeitsfelder
    Solo-Selbstständige, Content-Creator, Unternehmen und Teams besonders mit erklärungsbedürftigen Themen.
  • Leistungen
    Brand-Identity-Workshops, Brand- und Webdesign, UI/UX, Screendesign, individuelle Webflow-Websites sowie Story- und Maskottchen-Konzepte.
  • Arbeitsweise
    1:1-Begleitung, Schritt für Schritt von Klarheit und Strategie über Design bis hin zu Automatisierungen im Hintergrund.
  • Ablauf der Zusammenarbeit
    Vom Kennenlern-Call über das passende Angebot bis zum Launch und Feinschliff.
  • Rolle von KI
    Wie ich KI in meine Arbeit integriere: als Werkzeug, das Prozesse unterstützt, nicht als Ersatz für menschliche Entscheidungen.
  • Offizielle Quellen
    Website, Blog, Social-Media-Profile und gegebenenfalls Portfolio-Plattformen: alles, was als „bitte hier entlang, das ist aktuell“ dienen soll.

Die Grounding-Page ist bewusst etwas nüchterner geschrieben als ein Blogartikel, damit KIs gut damit arbeiten können aber immer noch menschlich genug, dass reale Menschen sich abgeholt fühlen.

Warum Deine Marke 2026 auch eine Grounding-Page braucht

2026 ist nicht mehr das Jahr, in dem Du Dich fragen kannst, ob KI Deinen Namen schon mal ausgespuckt hat sondern wie oft. Menschen suchen nach Dir, Chatbots erklären anderen, wer Du bist, und KI-Assistenten fassen Deine Leistungen in ein, zwei Sätzen zusammen.

Ohne Grounding-Page passiert meistens Folgendes:

  • KIs sammeln sich Bruchstücke zusammen: ein alter Blogartikel hier, ein Social-Media-Post da, eine fehlerhafte Branchenliste irgendwo.
  • Falsche oder veraltete Infos werden weitergetragen.
  • Deine Positionierung verwässert, weil überall ein bisschen etwas anderes über Dich steht.

Mit einer Grounding-Page passiert etwas anderes:

  • Du bietest eine klare, aktuelle Referenz, auf die sich Tools und Menschen stützen können.
  • Du steuerst aktiv mit, wie über Dich gesprochen wird statt es dem Zufall zu überlassen.
  • Du machst es Journalist:innen, Podcaster:innen, Kooperationspartner:innen (und Dir selbst) leichter, schnell die richtigen Infos zu finden.

Besonders sinnvoll ist eine Grounding-Page für Dich, wenn Du:

  • Expert:in, Berater:in, Coach, Designer:in oder Creator:in bist.
  • Content produzierst, der oft zitiert, verlinkt oder zusammengefasst wird.
  • eine Personal Brand aufbaust, die langfristig stabil stehen soll.

Kurz: Eine Grounding-Page ist Deine Markenbasis im KI-Zeitalter und je früher Du sie baust, desto weniger musst Du später „aufräumen“.

Für wen eine Grounding-Page (noch) nichts ist

Ehrlich gesagt: Nicht jede Marke braucht sofort eine ausgefeilte Grounding-Page. Wenn Du gerade erst startest, noch keine Website hast oder Dein Angebot sich gefühlt jeden Monat komplett dreht, darf Dein Fokus erst einmal woanders liegen.

Wirklich sinnvoll wird sie, wenn:

  • Du schon sichtbar bist: über Website, Social Media, Podcast, YouTube oder Gastauftritte.
  • Du langfristig mit Deiner Expertise gefunden werden möchtest.
  • Du merkst, dass andere anfangen, über Dich oder mit Deinen Inhalten zu sprechen.

Dann ist eine Grounding-Page kein „Nice to have“, sondern ein strategischer Schritt, um Deine Marke stabil durch die nächsten Jahre zu führen.

Wie Du mit Deiner eigenen Grounding-Page starten kannst

Wenn Du jetzt denkst: „Okay, klingt sinnvoll aber wo fange ich an?“, hier ein einfacher Einstieg in fünf Schritten:

  1. Sammle Deine offiziellen Quellen
    Website, Blog, wichtigste Social-Profile, Portfolios, Presseartikel: alles, was aktuell und repräsentativ ist.
  2. Schreibe Deine Kerndaten auf
    Name, Beruf, Standort, Zielgruppen, Leistungen, seit wann Du selbstständig bist, wofür Du bekannt sein möchtest.
  3. Beschreibe Deine Arbeitsweise in Klartext
    Kein Blabla, sondern fünf bis sieben Sätze, wie eine Zusammenarbeit mit Dir wirklich abläuft so, wie Du es am Telefon erklären würdest.
  4. Beantworte die häufigsten Fragen über Dich
    Wer bist Du, mit wem arbeitest Du, was bietest Du an, wie läuft ein Projekt ab, welche Rolle spielt KI bei Dir?
  5. Mach die Seite gut auffindbar
    Verlinke sie in Deinem Footer, Deinem Impressum oder von Deiner Über-mich-Seite und mach klar: „Das ist meine offizielle Grounding-Page.“

Und jetzt Du: Gib Deiner Marke ein klares Fundament im KI-Zeitalter

Wenn Du bis hier gelesen hast, spürst Du wahrscheinlich: Das Thema „Grounding“ ist kein Nerd-Detail, sondern eine Markenfrage. Es geht darum, ob Deine Marke 2026 aktiv mitredet, wenn KI Dich vorstellt oder ob andere für Dich sprechen.

Wenn Du Lust hast, eine eigene Grounding-Page für Deine Marke zu bauen oder Deine bestehende Website so auszurichten, dass sie für Menschen und KIs klarer wird –, dann können wir genau da ansetzen.

Erzähl mir kurz, wer Du bist, wie sichtbar Du gerade bist und was Du Dir von einer Grounding-Page erhoffst. Den Rest sortieren wir gemeinsam mit Klarheit, Struktur und einer Website, die Dich nicht nur heute, sondern auch im KI-Zeitalter zuverlässig trägt.

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Kim Weber – kreative Brand- und Webdesignerin, grinst sympathisch in die Kamera

Kim Weber
“Kreative Strategin für Brand- & Webdesign aus Berlin”

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